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Gerade noch
rechtzeitig vor Redaktionsschluß bekam ich das neue "New
Worlds" Nummer 31, und das sogar gleich persönlich von den beiden
Machern des Fanzines, dem Herausgeber Milan Knezevic und dem Redakteur
Marco Erhard.
Die Aufmachung des Fanzines mit Klebebindung und einem bedruckten
graumarmorierten Kartonumschlag wirkt professionell. Es gibt zwar keine
Farbseiten, aber für einen Preis von ATS 80,-/ DM 11,50 kann man sich das
auch nicht wirklich erwarten. Auf den 160 A5-Seiten wird wieder einiges
geboten: Kernstück ist der 32-seitige Artikel von Milan Knezevic "Der
Griff nach den Sternen - die Geschichte des Perry Rhodan", der nicht nur
gut recherchierte und zusammengetragene Fakten zu den Bänden 650 bis 1399
enthält, sondern auch erfrischend zu lesende
"Insider"-Informationen über die Autoren und
"Zeitaufnahmen" der damaligen Fanszene. Weitere Highlights - um nur
einige herauszugreifen - sind sicher die "phantastische Bagatelle"
von Andreas Findig namens "Gagarins Galaxis" (herrlich!) aus dem
gleichnamigen Buch, die Kurzgeschichte von Werner M. Höbart
"Stinkt's?" (köstlich!) und der 11. Teil der Phantastik-Serie
"Und es gibt sie doch" von Milan Knezevic (originell!), in der die
alten Götter wiederauferstehen. Cartoons, Lyrik und diverse Rezensionen
runden das ganze ab. Und nicht zu vergessen die Berichte über den Garching
'98 Con und den Austria Con I in Gleinstätten, wobei letzterer von Hermi
Oberhauser aus der Sicht eines (Noch?)Nicht-Fans geschrieben wurde und
äußerst amüsant zu lesen ist.
Nicht nur
für Ren Dhark Fans interessant war die erste Ausgabe des "Ren
Dhark Magazins", da es zwangsläufig fast ebenso viele Berichte
zum Perry Rhodan Universum bzw. dessen Autoren brachte. Neben Erinnerungen an
Kurt Brand und einem Artikel über Willi Voltz und die Perry Rhodan Serie
gab es insbesondere eine Ren Dhark Story von Hubert Haensel sowie ein
ausführliches Interview mit dem vielseitigen Autor. Was vielleicht nicht
alle wissen - Hubert arbeitet nur nebenberuflich als Schriftsteller und hat
trotzdem schon über 170 Heftromane und Taschenbücher aus den Serien
Terra Astra, Atlan, Mythor, Die Seewölfe, Dämonenkiller, Die Katze
und natürlich Perry Rhodan und Ren Dhark geschrieben.
Mit "Die Abenteurer" konzipierte er schließlich als
Hubert H. Simon bei Bastei seine eigene Serie, in der eine gewisse Gudrun die
weibliche Hauptrolle in seinen Romanen spielte :-)
Hubert Haensel wird auch beim Austria Con II - Perry Rhodan Tage Wien -
vom 30. bis 31. Oktober 1999 als Ehrengast anwesend sein!
Peter
Terrids plötzlicher und tragischer Tod hat überall
Erschütterung ausgelöst. Auch die österreichischen Medien
würdigten diesen beliebten und sympathischen Schiftsteller, dessen Wirken
weit über die Serie Perry Rhodan hinausging.
Der österreichische Rundfunk brachte auf seinen Teletextseiten
einen Nachruf mit den wichtigsten Stationen in Peter Terrids Leben. In der
"PRESSE", Österreichs renommiertester Tageszeitung, fand
sich auf der Kulturseite ein Artikel zum Tod von Wolfpeter Ritter und seinem
speziellen Bezug zu Perry Rhodan.
Im Jänner
dieses Jahres fand im Phantastik-Forum bei CompuServe ein Chat mit
Arndt Ellmer im Lepso Inn statt. Weit über ein Dutzend Fans trafen
sich im Chat-Raum, um mit Arndt zu plaudern. Nach dem Motto "Viel reden,
wenig sagen" hievte er sich souverän durch das
eineinhalbstündige Gespräche und ließ sich nur zu wenigen
Aussagen hinreißen:
Am 28.
Jänner 1999 war Uwe Anton in der Quiz-Sendung "Jeder gegen
Jeden" auf SAT 1 zu Gast. Dort konnte er sein Wissen zum Thema
"Science Fiction" unter Beweis stellen. In einem Teilnehmerfeld von
zwölf Kandidaten belegte er immerhin den ehrenvollen zweiten Platz!
Im
österreichischen Fernsehen lief vor einiger Zeit wieder eine Folge der
"Alltagsgeschichten", einer Sendung, in der die schlimmsten
und schrägsten Wiener Typen präsentiert und zum Teil auch
lächerlich gemacht werden. Das Thema hieß "Brigitta-Platz"
[der Platz befindet sich im 20. Wr. Gemeindebezirk - Anmerk. der Red.],
und im Rahmen der Reportage wurde in einem Roman-Shop auch ein anonym
gebliebener Perry Rhodan Fan interviewt, der gerade in einer Kiste mit
Romanen wühlte. Das Gespräch hob sich äußerst wohltuend
von den Aussagen anderer Protagonisten in der Sendung ab und dürfte
wahrscheinlich gar nicht so sehr im Sinne der Macher gewesen sein: keine
ausländerfeindlichen Parolen, keine kleinkarierten Ansichten, sondern eine
offene und aufgeklärte Weltanschauung, so daß wir wieder Hoffnung
schöpfen durften, daß die Wiener noch nicht ganz auf den Hund
gekommen sind.
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